GESUNDHEITSBERATUNG

HINTERGRÜNDE & INFORMATIONEN

  • Sandabbau beeinträchtigt Umwelt und Klima dramatisch

    Kunststoffe verbrauchen vergleichsweise wenig Ressourcen – Recycling löst Problem ganz.

    Der Mensch verändert, verbaut und vermüllt die Welt in rasendem Tempo. Fähr- und Flughäfen, Straßen und Brücken, Häuser und Fabriken, Autos und Kleider, PCs und Smartphones verschlingen natürliche Ressourcen – oft auf Kosten artenreicher Ökosysteme. Wie viel da zusammenkommt, hat jüngst ein Team um Emily Elhacham vom Weizmann Institute of Science in Israel für die vergangenen 120 Jahre abgeschätzt und der Biomasse aller Lebewesen an Land und im Wasser gegenübergestellt. Demnach entsprachen die von Menschen hergestellten Dinge um 1900 nur etwa drei Prozent der lebenden Biomasse.

  • Europäische Studie: Wiederverwendbare Verpackungen verlieren Nachhaltigkeitsvergleich

    Novelle des Verpackungsgesetzes ignoriert Fakten und Verbraucherwillen

    Einwegverpackungen für Lebensmittel und Getränke aus Papier, wie sie in Schnell-Restaurants benutzt werden, sind besser für die Umwelt als Mehrwegalternativen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag der European Paper Packaging Alliance (EPPA). Die Resultate dieser wissenschaftlichen Untersuchung werfen nach Ansicht von Fachleuten zwangsläufig die Frage auf, ob die Bundesregierung mit ihrer kürzlich beschlossenen Novelle des Verpackungsgesetzes auf dem richtigen Weg ist. Ganz klar nein, meinen die Experten.

  • Kennzeichnungspflicht für Einweg-Plastikbecher kontraproduktiv und unvereinbar mit Closed-Loop-Recycling

    Die EU-Länder haben sich auf einheitliche Vorschriften für Einwegprodukte geeinigt. Bestimmte Produkte sind ab Sommer 2021 verboten, andere unterliegen strengen Auflagen. Von den Herstellern kommt Kritik an der neuen Verordnung: Die neue Kennzeichnungspflicht sei unvereinbar mit nachhaltigen Recycling-Konzepten. Die Verordnung basiere auf Fehlinformationen und führe zu Kosten, die Produzenten und Konsumenten über Gebühr belasten.

  • Gebrauchte Kunststoffe lassen sich nach ihrer Verwendung vielfach nutzen

    Recycling spart wertvolle Ressourcen und entlastet Umwelt

    Noch erscheint es etlichen Menschen offenbar „zeitgeistig“, sich abfällig über gebrauchte Kunststoffe zu äußern. Dies spiegelt sich in zum Teil völlig undifferenzierten Vorwürfen gegen Plastikmüll wider, die als „Volkes Meinung“ dann von der Politik in unsinnige Regelungen wie jene der von der EU-Kommission geplanten „Plastiksteuer“ umgesetzt werden – obwohl Fachleute heftig dagegen argumentieren. Dabei stellen nicht nur die Kunststoffverpackungen, aber diese ganz besonders, keinen Abfall, sondern eine wertvolle Ressource dar. Denn sie sind der Rohstoff für neue Waren: Aus dem Rezyklat, wie die Experten den sortierten und zerhackten Alt-Kunststoff nennen, lassen sich nämlich neue Kunststoffprodukte herstellen.

  • Internationale Lebenszyklusanalysen belegen Umweltvorteile von Kunststoff als Verpackungsmaterial

    Alternativmaterialien steigern negative Umweltauswirkungen und gesellschaftliche Kosten

    Vorurteilslose und ideologiefreie Life Cycle-Untersuchungen machen immer wieder die Vorteile von Kunststoffverpackungen im Vergleich mit anderen Materialien deutlich. Denn im Gegensatz zu manch vorgefasster Meinung kommen Substitutionsanalysen überall auf der Welt zu dem Ergebnis, dass Kunststoffverpackungen sich als sehr effiziente Wahl in Bezug auf Energieverbrauch, globale Erwärmung und verschiedene andere Umweltanforderungen erweisen – ebenso wie unter dem Aspekt Kosten für die Gesellschaft.

  • Entwaldung verstärkt die Klimakrise

    Steigender Papierverbrauch beschleunigt Abholzung von Wäldern

    Verpackungen: Papier hat schlechtere CO2-Bilanz als Plastik

    Der weltweit steigende Papierverbrauch – insbesondere zur Herstellung von Verpackungen – fördert die Abholzung von Wäldern und den Anstieg von CO2 in der Atmosphäre. Die vermeintlich umweltfreundliche Papiertüte entpuppt sich damit als Treiber des Klimawandels. Verpackungen aus Plastik durch solche aus Papier zu ersetzen, ist ein Holzweg.

  • Raus aus der Schmuddelecke

    Lebenszyklusanalysen belegen: Plastiktüten schneiden bei Ökobilanz besser ab als Baumwoll- oder Papiertaschen

    Entscheidend für Umweltwirkung ist die Mehrfachnutzung

    Manche Vorurteile und sogar Fehleinschätzungen haben länger Bestand, wenn sie nur oft genug wiederholt werden. Erst bei genauerem Hinsehen stellen sie sich dann nur allzu oft als irreführend heraus.

  • Zweifel an der Mär von der ökologisch überlegenen Glasmehrwegflasche.

    Das Leichtgewicht PET-Mehrwegflasche hat durchaus Vorteile.

    In Diskussionen über nachhaltige Getränkeverpackungen wird die Glasmehrwegflasche oft als vorbildlich dargestellt. Begründung: Die immer wieder umgespülte und dann wieder befüllte dicke Flasche treibe keinen „single use“.

  • Unerwünschte Migration: Wenn gesundheitsschädliche Stoffe aus der Verpackung in Nahrungsmittel wandern.

    Druckfarbe hat nichts in Lebensmitteln zu suchen.

    Umweltfreundlich ist nicht immer auch gesundheitsfreundlich.

    Allein eine ökologische Anmutung sorgt noch nicht für hinreichenden Gesundheitsschutz. Diese These bewahrheitet sich leider insbesondere in einem für unser aller Wohlergehen ausgesprochen sensiblen Bereich: bei den Lebensmittelverpackungen. Das machen unterschiedliche Untersuchungen deutlich. Demnach können nämlich von oft wiederverwerteten Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe unerwünschte, weil gesundheitsschädliche Stoffe in die darin enthaltenen Nahrungsmittel übergehen. Das soll, so sagen Fachleute, für Recycling-Karton-Verpackungen zutreffen können.

  • „Abfallexport war prinzipiell ein Fehler“/„Einweg kann auch Mehrweg sein“

    Interview mit der Führung von PACCOR Packaging

    Symbolpolitik konzentriert sich auf große Symbole. Die Bundesregierung hat jetzt das Aus für ein Ex-und-hopp bei Einweg-Plastik beschlossen, das statt wiederverwertet oder wiederverwendet zu werden, im Müll landet. Sie setzt damit eine EU-Richtlinie um, die ab 2021 abfallintensive Einwegprodukte aus Kunststoff verbieten will. Was Kunststoff aber unersetzlich macht, ist seine Schutzfunktion für Lebensmittel. In Zeiten der Pandemie ist Hygiene kein beiläufiger Aspekt. Der Kunststoff-Verpackungshersteller PACCOR ist deshalb einen wesentlichen Schritt weiter, was Wiederverwenden und Wiederverwerten angeht: Der Konzern ist technologisch gerüstet, um Kunststoffverpackungen in einen echten Wertstoffkreislauf zu bringen, wie die PACCOR-Vorstände Andreas Schütte (CEO) und Nicolas Lorenz (CCO) im nachfolgenden Interview erläutern. Eine neuartige Technologie zum Sortieren von Abfall hat den Vorteil, dass Kunststoffverpackungen ihren Nutzwert unbegrenzt einbringen können, etwa zur wichtigen Vermeidung von Lebensmittelverlusten.

  • Umweltpolitisches Lenkungsinstrument oder „Kunstgriff“ gegen Haushaltslöcher?

    Abgabe würde weder Haushalt noch Umwelt nützen und stattdessen Kreislaufwirtschaft wichtige Mittel entziehen.

    Die von der EU ins Gespräch gebrachte Einführung einer europaweiten Abgabe auf nicht recycelte Kunststoffverpackungen – die sogenannte „Plastiksteuer“ – findet nur wenig positive Resonanz. Vonseiten der Experten kommt scharfe Kritik: Nicht zielführend, weder für den Umweltschutz noch zur Haushaltskonsolidierung, heißt es. Dagegen sehen Umweltverbände in der möglichen neuen Abgabe eine Chance, „Recycling zu erhöhen und Abfallvermeidungsprogramme zu unterstützen“.

  • Müllquote von bis zu 50 Prozent ein Skandal.

    Verpackungen müssen schützen können, zunächst das Lebensmittel, dann die Gesundheit der Verbraucher.

    Zu Recht empört eine Entwicklung, wie man sie in den USA sieht, in der die Hälfte aller Nahrung als „verdorben“ auf dem Müll landet. Lebensmittel sind ein wertvolles Gut. Und sie werden immer kostbarer, je mehr die Weltbevölkerung wächst. Denn die will ernährt werden.

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